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Als Übersetzungsbüro arbeiten wir mit Hunderten erprobten und zuverlässigen Übersetzern, Korrekturlesern und anderen Fachleuten. Gemeinsam bieten wir eine breite Palette von Sprachkombinationen an.
Die Verwaltung einer ständig wachsenden Datenbank von professionellen Wortakrobaten ist nicht einfach, und deshalb haben wir (und die meisten anderen Übersetzungsagenturen) eine interne Vendor-Managerin mit den folgenden Aufgaben:


- Anwerben neuer Fachübersetzer, Korrekturleser, Lokalisierer, Layout-Experten und anderer Mitarbeiter
- Überwachen und Auswerten ihrer Leistungen
- Kontakt halten mit allen Personen in unserer aktiven Datenbank
- Verhandeln von Preisen usw.
- Auswahlhilfe für unsere Projektmanagement-Teams, damit diese die besten Übersetzer, Korrekturleser usw. für jedes ihrer Projekte finden


Es gibt eine Gruppe von Profis, mit denen wir regelmäßig arbeiten. Es handelt sich dabei um zuverlässige freiberufliche Übersetzer, mit denen wir auf eine langjährige Kooperation zurückblicken können, Menschen, die bereits an vielen komplexen Übersetzungs- und Lokalisierungsprojekten mit uns gearbeitet haben. Da wir gerne hervorheben möchten, dass hinter jedem unserer übersetzten Sätze echte Menschen stehen, präsentieren wir Ihnen hier unsere Seite speziell für unser Expertenteam.


Fragen zu unserer Vendor-Management-Strategie oder ähnlichen Themen beantwortet Ihnen gerne unsere Vendor-Managerin Andrea Téry: tery.andrea@leg.eu

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Vorausschicken möchte ich, dass ich vom Projektmanagement zum Vendor-Management gekommen bin. Meine früheren Erfahrungen in der Kontaktpflege mit Lieferanten halte ich für sehr wichtig in dieser Position, weil ich wissen musste, auf welchem Gebiet so schnell wie möglich neue Lieferanten gesucht werden müssen und wie ein Test aufgebaut sein muss, aus dem sich die Eignung des Bewerbers zur Zusammenarbeit ergibt. Trotzdem habe ich Überraschungen erlebt, aus denen ich viel lernen konnte.

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1. Auch negatives Feedback ist wichtig

Anfangs bereitete mir die Kommunikation negativer Kritik Schwierigkeiten, da mir Konfrontationen unangenehm sind. Es gehört jedoch zu meinen Aufgaben, Bewerbern ihr Testergebnis mitzuteilen und gelegentlich auch bestehende Lieferanten zu bewerten. Dieser Aufgabenbereich verursacht vielleicht den größten Stress, aber inzwischen weiß ich auch, wie wirklich professionelle Übersetzerinnen und Übersetzer auf Kritik reagieren und wie die Reaktion von Freiberuflern ausfällt, bei denen es nicht schade ist, die Zusammenarbeit zu beenden. Das Bewerten fällt mir auch heute noch nicht leicht, es ist jedoch außerordentlich wichtig, dass unsere Übersetzerinnen und Übersetzer zu ihrer Arbeit Feedback erhalten. Dies wird von Profis nicht nur sehr geschätzt, sondern wir können damit auch die Leistung unserer Lieferanten immer besser beurteilen.

2. Administrative Aufgaben als notwendiges Übel

Zu meinen Aufgaben als Vendor-Managerin gehört auch das Management der Verträge mit neuen Übersetzerinnen und Übersetzern. Früher habe ich mich nur ungern mit solchen Verwaltungs- und Büroarbeiten befasst, aber mit Unterstützung durch unsere Büroleiterin Márti bewältige ich das jetzt auch, so dass dieser Bereich seinen Schrecken verloren hat und ich mich schon alleine an die Aufgaben heranwage.

3. Persönliches Kennenlernen der Übersetzerinnen und Übersetzer auf Konferenzen

In dieser Position hatte ich Möglichkeiten zur Teilnahme an Übersetzerkonferenzen, wo ich bemerkenswerte Menschen kennenlernen und sehr interessante Vorträge hören konnte. Da man mich nicht gerade als extrovertiert bezeichnen könnte, boten diese Veranstaltungen gute Gelegenheiten, nicht nur vor dem Monitor sitzend mit Fachkräften verschiedener Nationalitäten und unterschiedlichen Fachbereichen und Interessen zu kommunizieren, sondern sie auch persönlich zu treffen. Ich habe sehr sympathische Menschen kennengelernt. Eines der Schlüsselerlebnisse war unter anderem das Speed-Networking im Rahmen des Translation Business Day 2015 in Budapest. Bei der PB16-Konferenz in Prag konnte ich in den Gesprächen auch meine englischen Sprachkenntnisse anwenden. Dort ging es nicht nur um Fachthemen, sondern auch um Fragen wie Zeiteinteilung und optimale Ausnutzung der 24 Stunden des Tages oder wie man Vorträge hält und wozu man die sozialen Medien nutzen kann.

4. Interkulturelle Kompetenzen im Umgang mit Menschen

Als Vendor-Managerin stehe ich mit einem großen Kreis an Fachübersetzern in Kontakt und habe bereits mit Freiberuflern für Übersetzungen in die unterschiedlichsten Sprachen korrespondiert, wie Hindi, Türkisch, Koreanisch, Arabisch, brasilianisches Portugiesisch und kanadisches Französisch. Meine interkulturellen Kompetenzen zur Kommunikation mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen musste ich mir bereits beim Projektmanagement aneignen und habe auch in meinem gegenwärtigen Aufgabenbereich hinreichend Gelegenheit, diese einsetzen. Es ist sehr interessant, die Unterschiede zwischen den einzelnen Kulturen zu erleben.

5. Gute Preisverhandlungen sind ein Muss

Zu meinen Aufgaben gehören auch Preisverhandlungen, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich darin jemals Erfolg haben würde. Davor hatte ich ziemlichen Respekt, denn es gibt Sprachen, bei denen es sich gute Fachkräfte tatsächlich erlauben können, im Vergleich zu den übrigen Sprachen deutlich höhere Preise zu verlangen. In solchen Fällen versuche ich zwar auch, neue Lieferanten zu finden, aber die beste Lösung ist eine Einigung mit bereits bewährten Übersetzern. Die Preisverhandlungen müssen sehr höflich geführt werden und zum Glück sind die Freiberufler dann in den meisten Fällen kompromissbereit. Auch in diesem Bereich gilt: Übung macht den Meister.

 

Da Zsuzsi in Kürze zum dritten Mal Mutter wird, geht sie für einige Zeit in Urlaub.

Unser Interview mit ihr finden Sie hier.

 

 

Im zweiten Teil unserer Interviewreihe mit unseren Kollegen beantwortet Projektleiterpraktikant Bendegúz Papp unsere Fragen. Bendegúz hat am Tag der Veröffentlichung des Beitrags seinen letzten Arbeitstag, da er in Kürze mit einem Stipendium nach Indonesien reist. Im Namen aller Kollegen bei Language Experts Group(LEG) wünschen wir ihm viel Erfolg und hoffen, dass wir uns wiedersehen werden!

Gibt es ein Zitat, mit dem Du diesen Beitrag über Dich einleiten möchtest?

Hätt' ich der Himmel besticktes Tuch,

durchwoben von Gold- und Silberlicht,

das blaue, verblasste, dunkle Tuch

aus Abend-, Dämmer-, Tageslicht,

dann würd' ich es breiten unter dir:

Doch arm, der ich bin, hab ich nur meinen Traum,

den ich gebreitet hab unter dir;

behutsam – du wandelst auf meinem Traum.

(William Butler Yeats: Hätt' ich der Himmel besticktes Tuch. Quelle der deutschen Übersetzung: http://www.lieder.net/lieder/get_text.html?TextId=107151)


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Welche Position bekleidest Du in der Firma?

Ich bin Projektleiterpraktikant. Während des Praktikantenprogramms habe ich im Wesentlichen von allen Arbeiten im Zusammenhang mit der Projektleitung eine kleine Kostprobe erhalten. Meine Aufgabe bestand in der Unterstützung der Arbeit der übrigen Projektleiter von der Prüfung der Übersetzungen bis hin zur Kontaktpflege mit den Zulieferern.

Welches war Deine ungewöhnlichste oder interessanteste Arbeit, bevor Du bei LEG angefangen hast?

Das hier ist meine erste richtige Stelle, vorher habe ich als Aushilfe auf dem Bau gearbeitet. Das war insofern sehr nützlich, als ich den ganzen Prozess des Hausbaus mitverfolgen konnte und durch die Arbeit dort um sehr viele Erfahrungen reicher geworden bin.

Welches sind die ersten drei Dinge, die Du tust, wenn Du morgens im Büro ankommst?

Nachdem ich die anderen begrüßt habe, schalte ich den Computer ein und koche Kaffee. Die Arbeit beginne ich mit dem Lesen meiner E-Mails, und dann erledige ich der Reihe nach meine Aufgaben.

Mit welchen 3 Wörtern würdest Du das Team beschreiben?

Sachverstand, Zusammenhalt und Genauigkeit.

Und Dich selbst?

Enthusiastisch, geduldig und hilfsbereit.

Was war bisher die größte Herausforderung bei Deiner Arbeit in dieser Firma?

Das kontinuierliche Lernen. Ich musste mit jedem Projekt immer auf dem allerneuesten Stand sein, und auch bei den einzelnen Teilprozessen musste ich immer neue Massen von Informationen bewältigen. Doch gerade durch diese Herausforderungen war das halbe Jahr, das ich hier verbracht habe, sehr, sehr nützlich.

In die Rolle welcher fiktiven Person würdest Du schlüpfen, wenn Du könntest?

Ich mag sehr viele fiktive Personen, aber tauschen würde ich nur mit zweien von ihnen: mit dem Sohn der Weißen Stute aus dem ungarischen Volksmärchen und mit Bastian Balthasar Bux aus Michael Endes Unendlicher Geschichte. Beide haben mich als Kind und als (beinahe) Erwachsener sehr beeindruckt.

Welche Arbeit würdest Du Dir aussuchen, wenn Du für einen Tag eine andere Arbeit verrichten könntest?

Feuerwehrmann. Der Katastrophenschutz hat mich schon im Gymnasium sehr interessiert und spielt bis heute eine entscheidende Rolle in meinem Leben, denn er ist auch das Thema meiner Diplomarbeit.

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Was interessiert Dich außer der Arbeit? Hast Du ein Hobby?

Ich lerne gerne fremde Sprachen und Kulturen kennen. Meine größte Liebe gilt Irland und Japan beziehungsweise der japanischen und der irisch-gälischen Sprache. Außerdem sind Reisen und Lesen meine Haupthobbys.

Welche Charakterzüge schätzt Du an anderen?

Aufmerksamkeit und Aufrichtigkeit. Wer über diese Eigenschaften verfügt, mit dem kann man sehr leicht zusammenarbeiten und eventuelle Meinungsverschiedenheiten klären.

Was war das beste Buch, das Du je gelesen hast?

Das war die bisher schwerste Frage für mich. Als ich sie gelesen habe, sind mir gleich zehn verschiedene Titel eingefallen. Ich lese sehr gerne, und deshalb fällt mir die Wahl schwer. Ich würde vielleicht den Essayband „Lorbeerhainbuch" (Babérligetkönyv) von Béla Hamvas hervorheben.

Du hast kürzlich ein Stipendium erhalten. Wohin fährst Du, und was wirst Du machen?

Ich fahre für vier Monate nach Indonesien, genauer gesagt nach Yogyakarta. Es handelt sich um ein Stipendium der indonesischen Regierung, und ich werde an der dortigen staatlichen Universität Indonesisch (Bahasa Indonesia) lernen. Ich konnte mich für das Stipendium bewerben, da ich derzeit für das Fach Ostasienstudien an der Katholischen-Pázmány-Péter-Universität in Budapest eingeschrieben bin.

Sag uns etwas über Deine langfristigen Karrierepläne!

Nach der Uni möchte ich im Rahmen eines Doktorandenprogramms weiterstudieren, mein Thema wäre der Katastrophenschutz in Ostasien. Konkrete Pläne für die Zukunft habe ich nicht, ich möchte mich auf jeden Fall mit fremden Sprachen und Kulturen befassen, und so liegt mir auch die Arbeit als Übersetzer oder in einer Übersetzungsagentur.

Lieber Leser,

wir bringen eine Interviewreihe auf den Weg, um Ihnen das Team der Language Experts Group vorzustellen. Die Menschen sind verschieden, was für uns ganz besonders gilt, und dadurch wird diese Reihe – so hoffen wir – eine interessante Lektüre. Als Erstes haben wir uns mit Zsuzsanna Hahn Juhászné unterhalten, die seit 2009 bei uns arbeitet. Sie hat uns über Vendor-Management, die zeitgenössische tschechische Literatur und literarisches Übersetzen berichtet.

Gibt es ein Zitat, mit dem Du diesen Beitrag beginnen möchtest, in dem es um Dich geht?

„Ich aber wusste, dass mich der Vizebraumeister nicht liebt und nicht eine, sondern sogar fünf Pinten Bier oder noch mehr dafür geben würde, wenn ich es nur trinken würde und die Arbeiter sehen würden, was für eine trunksüchtige Frau der Verwalter doch hat. Nur dass ich jung war und damit über allem stand; was ich auch tat, ich fragte zuerst immer mich selbst, ob es richtig ist, und nickte mir innerlich zu, und dieses erste Nicken, diese Zustimmung ging mir, wie die Mahnung meines Lehrers, die irgendwo bei meinem Herzen in mir war, gleich ins Blut über, und ich streckte meine Hand aus und nahm einen ordentlichen Schluck davon, mit einem Genuss, dass die Fuhrleute, die die Fässer aufluden, innehielten." (Aus der Erzählung „Das Haaropfer" – Postřižiny – von Bohumil Hrabal; Zitat aus dem Ungarischen übersetzt von P. Dietlinde Draskóczy)

Welche Position bekleidest Du in der Firma?

Ich bin Vendor-Managerin, das heißt, ich suche neue Zulieferer und teste sie. Auch über die Übersetzer, die bereits für uns arbeiten, erstellen wir möglichst regelmäßig Bewertungen, um so ein einheitliches Bewertungssystem aufzubauen. Es ist also meine Aufgabe und liegt in meiner Verantwortung, zu gewährleisten, dass wir mit einem immer größeren und immer professionelleren Stab zusammenarbeiten und stets eine geeignete Fachkraft für die jeweilige Aufgabe verfügbar ist.

Was war die ungewöhnlichste oder interessanteste Arbeit, die Du verrichtet hast, bevor Du zur Language Experts Group gekommen bist?

Davor habe ich auch bei einer anderen Übersetzungsagentur gearbeitet, außerdem in einem Reisebüro, in einem Callcenter und in einer Buchhandlung. Am meisten aus dem Rahmen fällt wohl das halbe Jahr, in dem ich in einem Kindergarten beschäftigt war.

Welches sind die ersten drei Dinge, die Du tust, wenn Du morgens im Büro ankommst?

Zuerst einmal freue ich mich, die anderen zu sehen, da ich nur einmal pro Woche im Büro bin. Ich bin in der glücklichen Lage, dass meine Position es nicht erfordert, dass ich jeden Tag in die Stadt fahre, und dadurch kann ich auch meinem Hobby etwas Zeit widmen. Also zuerst unterhalte ich mich mit den Kollegen, dann sehe ich meine Korrespondenz durch, und dann unterhalte ich mich noch ein bisschen.

Mit wem würdest Du in der Firma für einen Tag den Arbeitsbereich tauschen, wenn Du könntest?

Ich habe früher als Projektmanagerin gearbeitet und war vor dem Mutterschutz sogar ein Jahr lang Projektleiterin für Großkunden, würde also jederzeit gerne mit den Projektmanagern tauschen. In den Arbeitsbereichen der anderen dagegen könnte ich mit meinen derzeitigen Kenntnissen nicht bestehen.

Mit welchen 3 Wörtern würdest Du das Team beschreiben?

Kreativ, leidenschaftlich, professionell.

Und Dich selbst?

Das ist schon schwieriger. Ich sage mal, dass ich mich bemühe, mich hinsichtlich der genannten 3 Eigenschaften an das Team anzupassen.

Was war bisher die größte Herausforderung bei Deiner Arbeit in dieser Firma?

Die größte Herausforderung war die Zeit, in der ich als Projektleiterin für Großkunden meinen Mann stehen musste. Ich glaube, das ist mir deshalb gelungen, weil meine Kollegen mir bei meiner Arbeit mit allem geholfen haben, wofür ich ihnen nach wie vor sehr dankbar bin. Und diesem Umstand ist es auch zu verdanken, dass ich meinen Wechsel in die neue Position nicht mehr als Schwierigkeit oder Hürde, sondern als gute Gelegenheit dafür erlebt habe, das Vendor-Management eigenverantwortlich so zu gestalten, dass es sich für die LEG als optimal erweist. Daran arbeite ich auch weiterhin.

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Was gefällt Dir am besten an dieser Firma?

Die Flexibilität, die Kreativität und die Art, mit zu lösenden Problemen umzugehen. Ich habe hier sehr viel gelernt und möchte noch viel mehr lernen.

Welches war Dein Lieblingsprojekt?

Es war nicht mein Lieblingsprojekt, aber es ist mir sehr im Gedächtnis geblieben. Wir hatten vor Jahren, als ich noch Projektleiterin für Großkunden war, ein eiliges Projekt, das wir nur rechtzeitig zum Abschluss bringen konnten, indem wir alle Überstunden gemacht und sogar an den Wochenenden gearbeitet haben. Das kommt nicht oft vor, aber damals haben alle klaglos ihren Teil der Arbeit übernommen und sich redlich abgemüht, sodass wir das Projekt fristgerecht abliefern konnten. Es gehört zu den Vorteilen der LEG, dass nach einem solchen Projekt auch das verdiente Feiern nicht zu kurz kommt.

In die Rolle welcher fiktiven Person würdest Du schlüpfen, wenn Du könntest?

In die der Maryška aus dem „Haaropfer". Wobei sie nicht ganz fiktiv ist, denn Hrabals Vorbild für sie war seine Mutter.

Welche Arbeit würdest Du Dir aussuchen, wenn Du für einen Tag eine andere Arbeit verrichten könntest?

Ich wäre Vollzeitliteraturübersetzerin.

Welcher Aspekt Deines Aufgabenbereichs gefällt Dir am besten?

Es gefällt mir, dass er abwechslungsreich ist, viele verschiedene Teilaufgaben umfasst, dass ich mit vielen verschiedenen Menschen zu tun habe, aber auch, dass ich meine Aufgaben zumeist in normalem Tempo erledigen kann und ab und zu einen spannenden Spurt einlegen muss.

Was interessiert Dich außer der Arbeit? Hast Du ein Hobby?

Ja, ich übersetze zeitgenössische tschechische Prosa. Bisher habe ich zwei Bände mit Übersetzungen veröffentlicht: Novellen von Petra Soukopová mit dem Titel „Verschwinden" (Zmizet) und „Ein Mann" (Je jeden muž) von Dora Kaprálová. Derzeit arbeite ich an der Übersetzung des Romans „Die Geschichte des Lichts" (Dějiny světla) von Jan Němec.

Welche Charakterzüge schätzt Du an anderen?

Ehrlichkeit und Kreativität, Begeisterung und das, worum es in dem Zitat aus dem „Haaropfer" geht. Das beschreibt nicht mich, denn ich bin, glaube ich, weniger mutig, aber ich mag solche Menschen.

Was war das beste Buch, das Du je gelesen hast?

Ich liebe Bohumil Hrabals „Das Städtchen, in dem die Zeit stehenblieb" (Městečko, kde se zastavil čas), aber auch „Der weiße König" (A fehér király) von György Dragomán, „Hundert Jahre Einsamkeit" von Gabriel García Márquez, „Reise im Mondlicht" (Utas és holdvilág) von Antal Szerb, „Eine altmodische Geschichte" (Régimódi történet) von Magda Szabó oder „Jenseits von Eden" von John Steinbeck kann ich sehr empfehlen. Und lest tschechische Literatur!

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Zsuzsi, Ilcsi, Bogi und Lea sitzen auf der Terasse des Restaurants "Vitorlás Étterem" in Balatonfüred.

tekom Magyarország geht mit Elan ans Werk

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Németh Nikolett
Juni 23, 2016

In einem früheren Beitrag haben wir über die Gründung der ungarischen Mitgliedsorganisation (tekom Ungarn) des größten Verbandes für technische Kommunikation sowie darüber berichtet, dass auch die Language Experts Group daran beteiligt war.
Die Mitglieder waren seit der Gründung im Mai nicht untätig: Am 9. Juni hat ihr erstes offizielles Rundtischgespräch stattgefunden, bei dem sie ihre Erwartungen an die Organisation formuliert haben, zu denen individuelles Lernen, der Erwerb von Kenntnissen, das Knüpfen von Kontakten und die Möglichkeiten des fachlichen Dialogs zählen.

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Da es zu den wichtigen Aufgaben gehört, dass die Mitglieder den Geschäftsbetrieb und die Aktivitäten der jeweils anderen kennenlernen, werden die in naher Zukunft anstehenden Veranstaltungen diesem Zweck dienen. Als Nächstes findet in der zweiten Septemberwoche ein öffentlicher Workshop zum Zusammenhang zwischen Übersetzen und technischer Dokumentation statt.
Weitere Details zum Workshop geben wir in Kürze bekannt.

Organisationskomitee der tekom Magyarország:

Ágnes Czinkóczki, SAP
Ildikó Fehér, DEFTEC Europe
Boglárka Tési, Language Experts Group
Gründungsmitglieder:
CAE Engineering
Deftec Europe
SAP
Kilgray Translation Technologies
Language Experts Group

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